Juli 2007: Wilhelmsburg im Ausnahmezustand

Vom 13. bis 15. Juli geht auf der Elbinsel eine Mega-Party mit Pop- und Rockbands, einem Stadtteilfest und dem 6. IBA Hamburg Inline-Marathon über die Bühne

MadsenHoch her geht es von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli 2007, in Wilhelmsburg. „Wir rechnen mit insgesamt 30.000 Besuchern“, freut sich Karsten Schölermann, gemeinsam mit dem Kulturzentrum HONIGFABRIK Veranstalter des ersten dreitägigen IBA Elbinsel-Festivals. Der Optimismus des Sport- und Musikveranstalters ist begründet, schließlich erwartet die Besucher ein Event, das erstens mit vielen Highlights gespickt ist und zweitens in bisher nicht da gewesener Weise Musik, Kunst, Kultur, Sport und Partystimmung miteinander verbindet. Zusätzlich schmackhaft gemacht wird allen Interessenten das große Sport- und Musik-Festival auf Europas größter Binneninsel durch den Eintrittspreis: Er beträgt exakt null Euro. Möglich wird dieses spektakuläre Wochenende durch das Engagement der IBA Hmaburg als Titel- und Hauptsponsor. Auch SAGA GWG bringt sich als Co-Sponsor ein. Den Einsatz des Vermieters begründet Pressesprecher Carl Mario Spitzmüller: „Die Elbinsel hat eine tolle Kulturszene und lebendige Wohnviertel. Das soll auch der Hamburger kennen lernen.“

Musikalisches Herzstück des Wilhelmsburger Spektakels ist das Rockmusik-Festival, das Freitagnachmittag auf der traumhaft schönen Open-Air-Fläche am Reiherstieg beginnt. Ab 15 Uhr entern die Alternativ- Rocker Abbey Chase, The Animal Five aus Schweden, die Berliner Punk-Rock- Band EL*KE, die Indie-Rocker junges glueck und schließlich die Kreuzberger Gods Of Blitz die Bühne. Getoppt wird das rockige Nachmittagsprogramm, das angesichts der Namen reichlich Action, Fun und musikalische Qualität verspricht, dann in den Abendstunden, wenn die Headliner des Tages dem Publikum einheizen. Ab 20 Uhr lassen es die Indie-Rocker Madsen so richtig krachen, und im Anschluss, gegen 21.40 Uhr, kommen die derzeit schwer angesagten Cowboys von The Boss Hoss auf die Bühne, um die Zuschauer mit ihren herrlich trashigen Country-Nummern zu begeistern. Nicht minder spannend ist das Programm am Sonnabend. Von 13 bis 23 Uhr gibt’s eine zehnstündige Party mit Feinripp, Rebel Music, Smith & Smart, Dubtari, Abuela Coca, Dub Incorporation, Irie Révoltés und – zum krönenden Abschluss – Culcha Candela.

KöhlbrandbrückeAuch sportlich geht es hoch her auf der Elbinsel. Höhepunkt ist der 6. IBA Hamburg Inline-Marathon am Sonntag. Das Rennen rund um die Elbinsel, an dem seit 2002 bereits mehr als 15.000 nationale und internationale Skater teilgenommen haben, ist eines von nur drei nationalen Premium- Events der ranghöchsten deutschen Inline- Serie, der „German Blade Challenge“. Rund 1.500 Skater, darunter 30 Spitzenteams aus ganz Europa, gehen an den Start, der übrigens erstmals in der Geschichte des IBA Hamburg Inline- Marathon auf der Elbinsel erfolgt. Am Sonntag um 10 Uhr begeben sich die Skater am Stübenplatz im Zentrum Wilhelmsburgs auf die 42,195 Kilometer lange Marathonstrecke, die nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern dank der einmalig schönen Landschaft der Elbinsel auch ein echter Augenschmaus ist. Absoluter Höhepunkt und ein einmaliges Erlebnis für alle Teilnehmer ist zweifellos die Überquerung der Köhlbrandbrücke. In diesen Genuss kommen übrigens nicht nur die Profis, denn das Rennen steht auch Freizeit- und Funsportlern offen. Es gibt weder ein Zugangs- noch ein Zielzeitlimit. Jeder kann ganz gemütlich die 42 Erlebniskilometer absolvieren (Infos und Anmeldung auf www.iba-inlinemarathon. de).

Apropos Freizeit- und Funsportler: Erstmals wird der IBA Hamburg Inline- Marathon in diesem Jahr mit einem Volkslauf ergänzt, bei dem der Spaß-Faktor im Mittelpunkt steht. 40 Minuten nach dem Start der Inliner wird die Strecke für alle freigegeben, die am IBA Fun Run and Roll teilnehmen wollen. Jeder, wie er mag, lautet das Motto des Rennens. Ob laufend, radelnd oder zu Fuß im Schneckentempo, ob über die 5-, 10-, 15-, 20- oder die 25- Kilometer-Distanz: Teilnehmer haben die freie Wahl, per Bus können sie sich zu „ihrem“ Startpunkt transportieren lassen. Karsten Schölermann: „Jeder ist herzlich willkommen, dabei zu sein, also auch alle, die einfach mal nur eine Etappe laufen, radeln, gehen oder sonst wie bewältigen wollen.“

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